Wer eine sendefähige Wildkamera betreibt, möchte vor allem eines: Die übertragenen Bilder schnell und übersichtlich am Handy sehen.
Genau dafür gibt es die Revierspion App für Wildkameras. Statt jedes übertragene Wildkamerabild einzeln im E-Mail-Postfach zu öffnen, landen die Aufnahmen automatisch in einer übersichtlichen Bildverwaltung am Smartphone.
Ich empfehle Revierspion auch für unsere TRAILCAM.at Wildkameras. Der Grund ist einfach: Die Einrichtung dauert nur wenige Minuten, die wichtigsten Funktionen zur Bildverwaltung sind vorhanden und der Bilderdienst ist derzeit vollkommen kostenlos nutzbar.
1. Was ist die Revierspion App für Wildkameras?
Revierspion ist ein Bilderdienst für sendefähige Wildkameras. Die von deiner Wildkamera übertragenen Bilder werden automatisch der jeweiligen Kamera zugeordnet und können anschließend übersichtlich in der Revierspion App am Smartphone oder auch über jeden Webbrowser angesehen und verwaltet werden.
Gerade wenn mehrere Wildkameras gleichzeitig im Revier arbeiten, ist das wesentlich angenehmer als ein E-Mail-Postfach mit hunderten einzelnen Bildanhängen.
Neue Bilder werden per Push-Benachrichtigung angekündigt. Fotos können angesehen, heruntergeladen, gelöscht und als Favoriten markiert werden.
Revierspion versucht nicht, aus der Wildkamera ein kompliziertes IT-System zu machen. Für die normale Bildverwaltung sind genau die Funktionen vorhanden, die man im jagdlichen Alltag tatsächlich benötigt.
2. Welche Wildkameras funktionieren mit Revierspion?
Entscheidend ist grundsätzlich nicht die Marke der Wildkamera, sondern die Art der Bildübertragung.
Kann deine sendefähige Wildkamera Bilder an eine frei wählbare E-Mail-Adresse übertragen, lässt sich Revierspion entsprechend als Empfänger der Bilder verwenden.
Genau deshalb eignet sich Revierspion auch hervorragend für unsere TRAILCAM.at Wildkameras.
Das entspricht gleichzeitig unserer Philosophie bei TRAILCAM.at: Eine Wildkamera sollte möglichst offen aufgebaut sein und dich nicht dauerhaft an die Cloud, App oder SIM-Karte eines bestimmten Herstellers binden - denn dass verursacht meist nur unnötige Zusatzkosten.
3. Revierspion mit einer Wildkamera einrichten
Einer der größten Vorteile von Revierspion ist für mich die extrem einfache Einrichtung. Bei einer bereits sendefähig eingerichteten Wildkamera dauert die Verbindung mit Revierspion nur wenige Minuten.
Schritt 1 – Bei Revierspion registrieren
Zuerst legst du bei Revierspion ein Benutzerkonto an und meldest dich anschließend in der App beziehungsweise beim Bilderdienst an.
Schritt 2 – Neue Wildkamera anlegen
Jetzt legst du deine Wildkamera an und gibst ihr einen eindeutigen Namen, beispielsweise Kirrung, Salzlecke, Luderplatz oder Wechsel Nord.
Schritt 3 – Revierspion E-Mail-Adresse erhalten
Für die angelegte Wildkamera erhältst du eine eindeutige Revierspion E-Mail-Adresse.
Schritt 4 – Adresse in der Wildkamera eintragen
Diese Adresse trägst du jetzt bei deiner sendefähigen Wildkamera einfach als Empfänger beziehungsweise unter „Senden an / Email“ ein.
Schritt 5 – Testbild senden
Jetzt noch ein Testbild übertragen. Kommt das Bild in Revierspion an, ist die Einrichtung abgeschlossen.
Ab diesem Zeitpunkt sendet deine Wildkamera ihre Aufnahmen automatisch an die persönliche Revierspion-Adresse. Revierspion ordnet das Bild der richtigen Kamera zu und stellt es in der App bereit.
Revierspion lieber Schritt für Schritt im Video einrichten?
In unserer kompletten Videoanleitung zeige ich dir die Einrichtung Schritt für Schritt: Benutzerkonto erstellen, Wildkamera anlegen, persönliche Revierspion-Adresse finden, diese in der Wildkamera eintragen und anschließend das erste Testbild direkt aufs Handy übertragen.
Revierspion einrichten – zur Videoanleitung →5. Mehrere Wildkameras übersichtlich verwalten
Besonders praktisch wird Revierspion, wenn du mehrere sendefähige Wildkameras gleichzeitig betreibst.
Nach den derzeit veröffentlichten Angaben des Anbieters ist die Anzahl der Wildkameras beziehungsweise empfangenen Bilder im kostenlosen Bilderdienst nicht begrenzt.
Dadurch kannst du deine Kameras beispielsweise sauber nach ihren Standorten trennen:
Jede Kamera besitzt ihre eigene Revierspion-Adresse. Dadurch können eingehende Bilder automatisch der richtigen Wildkamera zugeordnet werden.
6. Mitjäger hinzufügen und Kameras gezielt freigeben
Für Jagdgemeinschaften besonders interessant ist die Mitjäger-Verwaltung.
Du kannst weitere Jäger anlegen und unterschiedliche Wildkameras gezielt bestimmten Mitjägern zuweisen. Dadurch muss nicht automatisch jeder Mitjäger Zugriff auf sämtliche Kameras im Revier bekommen.
Gerade bei größeren Revieren oder mehreren gemeinsam bewirtschafteten Bereichen ist das eine einfache und praktische Möglichkeit, die Wildkamerabilder zu teilen.
7. Push-Benachrichtigung bei neuen Wildkamerabildern
Sobald eine Wildkamera ein neues Foto übermittelt, kann die Revierspion App eine Push-Benachrichtigung auf dein Smartphone senden.
Du musst also nicht ständig dein E-Mail-Postfach kontrollieren. Neue Aufnahmen erscheinen gesammelt in der App.
8. Warum ich Revierspion für TRAILCAM Wildkameras empfehle
Ich empfehle unseren TRAILCAM-Kunden Revierspion aus einem ganz einfachen Grund:
Bilder empfangen, Kameras getrennt verwalten, Push-Mitteilungen erhalten, wichtige Bilder wiederfinden und Aufnahmen mit Mitjägern teilen – ohne aus der Bildverwaltung ein kompliziertes System zu machen.
Für mich sprechen vor allem folgende Punkte dafür:
- kostenlos nutzbar
- sehr einfache Einrichtung
- unbegrenzt Wildkameras übersichtlich verwalten
- Push-Benachrichtigungen bei neuen Bildern
- Bilder herunterladen, löschen und als Favoriten markieren
- Mitjäger anlegen
- Wildkameras gezielt bestimmten Mitjägern zuweisen
- für entsprechend konfigurierbare sendefähige Wildkameras geeignet
- keine unnötig komplizierte Bedienung
Kurz gesagt: kein unnötiger Schnickschnack. Die wichtigsten Funktionen einer Wildkamera-Bildverwaltung werden aus meiner Sicht vollständig erfüllt.
9. Gibt es bei Revierspion auch Nachteile?
Einen Punkt sollte man meiner Erfahrung nach wissen: Bei Supportanfragen habe ich erlebt, dass Antworten teilweise ausbleiben beziehungsweise nicht immer zeitnah kommen.
Das möchte ich allerdings fair einordnen. Der Revierspion Bilderdienst wird derzeit kostenlos angeboten. Betrieb, Server und Entwicklung einer solchen Plattform verursachen trotzdem Kosten.
Ich kann daher nachvollziehen, dass bei einem kostenlosen Dienst nicht derselbe persönliche Support angeboten werden kann wie bei einer kostenpflichtigen professionellen Softwarelösung.
Für mich überwiegt dieser Punkt die Vorteile nicht. Die normale Einrichtung ist sehr einfach und für TRAILCAM-Kunden haben wir zusätzlich unsere eigene Schritt-für-Schritt-Videoanleitung erstellt.
10. Alternative zu Revierspion: Revierwelt
Natürlich gibt es auch Alternativen. Eine bekannte Lösung ist beispielsweise Revierwelt.
Revierwelt ist allerdings wesentlich mehr als eine reine App zur Verwaltung von Wildkamerabildern. Das System ist als umfassende digitale Revierverwaltung ausgelegt und bietet entsprechend deutlich mehr Funktionen.
Dadurch kann Revierwelt für Jäger interessant sein, die möglichst viele Bereiche ihrer Revierorganisation in einer Plattform zusammenführen möchten. Die Integration von Fremdkameras kann allerdings umfangreicher ausfallen als die einfache E-Mail-Lösung von Revierspion.
Du möchtest eine umfangreiche digitale Revierverwaltung? Dann kann Revierwelt interessant sein.
Du möchtest hauptsächlich die Bilder deiner sendefähigen Wildkameras einfach und übersichtlich in einer App empfangen? Dann ist Revierspion für mich eine sehr gute Lösung.
Revierspion App und die passende SIM-Karte
Revierspion kümmert sich um die Verwaltung der empfangenen Bilder. Damit die Bilder überhaupt vom Revier aufs Smartphone gelangen, benötigt die sendefähige Wildkamera natürlich eine funktionierende Mobilfunkverbindung.
Genau dafür haben wir die TRAILCAM Simkarte für Wildkameras entwickelt beziehungsweise zusammengestellt: Multi-Roaming, automatische Netzwahl und geringe laufende Kosten für die Bildübertragung.
Damit lassen sich zwei Dinge sauber voneinander trennen: Die SIM-Karte sorgt für die Datenübertragung – Revierspion übernimmt die übersichtliche Bildverwaltung.
11. Fazit: Revierspion macht Wildkamera-Bildverwaltung angenehm einfach
Revierspion ist für mich ein gutes Beispiel dafür, dass eine App für Wildkameras nicht mit Funktionen überladen sein muss.
Du registrierst dich, legst deine Wildkamera an, erhältst eine individuelle Revierspion-E-Mail-Adresse und trägst diese bei deiner sendefähigen Wildkamera als Empfänger ein.
Das war's im Wesentlichen.
Danach landen die übertragenen Wildkamerabilder automatisch in der App und können dort angesehen und verwaltet werden. Neue Aufnahmen können direkt per Push-Mitteilung am Smartphone angekündigt werden.
Für unsere sendefähigen TRAILCAM.at Wildkameras empfehle ich Revierspion deshalb gerne als einfache Bildverwaltung:
Revierspion mit deiner Wildkamera verbinden
In unserer Videoanleitung zeige ich dir die komplette Einrichtung Schritt für Schritt. In wenigen Minuten landen die ersten Wildkamerabilder direkt in Revierspion.
Videoanleitung ansehen →Weidmannsheil,
Mario Held – TRAILCAM.at
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