Rothirsch während der Hirschbrunft – Aufnahme einer TRAILCAM.at Wildkamera

Bist du bereit für die Hirschbrunft? Wildkamera-Checkliste, bevor’s heiß hergeht!

Geschrieben von: Mario Held

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Lesezeit 4 min

Bist du bereit für die Hirschbrunft?

Wildkamera Hirschbrunft Checkliste, bevor’s heiß hergeht!

Wildkamera-Checkliste für die letzte Kontrolle Ende August / Anfang September – damit danach Ruhe im Revier herrscht, du jederzeit den optimalen Überblick hast und bestens für eine erfolgreiche Hirschbrunft vorbereitet bist.

1. SIM-Karte – die größte Fehlerquelle

Diesen ersten Punkt kannst du bereits bequem zu Hause erledigen. Eine der mit Abstand häufigsten Ursachen, warum eine Wildkamera plötzlich keine Bilder mehr sendet, ist nicht die Kamera selbst, sondern die SIM-Karte bzw. der dazugehörige Datentarif.

TRAILCAM Sim-Karte für Wildkameras – bis zu 10 Wildkamera-SIM-Karten zentral verwalten und auf einen Blick sehen, ob alles aktiv ist und funktioniert

Fehlendes Guthaben, ein abgelaufenes oder inaktives Datenpaket oder eine deaktivierte SIM-Karte sind typische Ursachen für Probleme beim Bildversand - bei der TRAILCAM Sim-Karte hast du dass alles sofort im Blick und bist safe.

 Praxis-Tipp:   Prüfe Guthaben, Laufzeit und Datentarif bereits vor der Fahrt ins Revier. 

Mit der TRAILCAM SIM wird’s einfacher

Mit der TRAILCAM SIM-Karte für Wildkameras hast du deine SIM-Karten zentral und übersichtlich im Blick. Du siehst sofort, ob dein Jahresabo aktiv ist und ausreichend Datenvolumen zur Verfügung steht – ohne jede einzelne SIM-Karte oder Wildkamera separat kontrollieren zu müssen.

Der große Vorteil: Bis zu 10 SIM-Karten teilen sich einen gemeinsamen Datenpool. Das verfügbare Datenvolumen wird also nicht für jede Kamera einzeln verwaltet, sondern steht allen zugewiesenen Wildkameras gemeinsam zur Verfügung.

Damit entfallen einzelne Guthabenstände, unterschiedliche Datenpakete und ablaufende Tarife bei jeder einzelnen Kamera. Gleichzeitig nutzen die TRAILCAM SIM-Karten europaweit das jeweils beste verfügbare Mobilfunknetz.

 Kurz gesagt:   Ein Abo, ein gemeinsamer Datenpool für bis zu 10 Wildkameras – und eine der größten Fehlerquellen beim Betrieb von sendenden Wildkameras ist damit weitgehend ausgeschaltet. 

2. Stromversorgung – jetzt nicht am falschen Ende sparen


Bei der letzten Kontrolle Ende August / Anfang September sollte die Stromversorgung so vorbereitet werden, dass deine Wildkamera für mindestens die nächsten zwei Monate nicht mehr angegriffen werden muss.

Gerade während der Hirschbrunft kann die Anzahl der Aufnahmen an gut frequentierten Wechseln, Suhlen oder Brunftplätzen innerhalb kürzester Zeit massiv ansteigen. Mehr Aufnahmen, mehr Bildübertragungen und mehr Nachtaufnahmen mit IR-Beleuchtung bedeuten gleichzeitig mehr Stromverbrauch.

Darauf kommt’s jetzt an
Halbvolle Batterien oder Akkus, die „schon noch eine Zeit lang halten werden“, haben jetzt nichts mehr in der Kamera verloren.
Batterien im Zweifel erneuern, Akkus vollständig laden und externe Stromversorgungen kontrollieren.
Ziel: Einmal kontrollieren – und danach während der Hirschbrunft möglichst nicht mehr zur Kamera müssen.
AUTARKE STROMVERSORGUNG

Noch besser: autark mit dem TRAILCAM Solarpanel


Wer seine Wildkameras möglichst überhaupt nicht mehr wegen eines Batteriewechsels aufsuchen möchte, kann mit dem TRAILCAM Solarpanel noch einen Schritt weitergehen.

Durch Solarpanel und integrierten Akku wird die Wildkamera laufend mit Energie versorgt. Bei geeigneter Positionierung und ausreichender Sonneneinstrahlung ist damit eine ganzjährig autarke Stromversorgung möglich.

Gerade an sensiblen Standorten ein entscheidender Vorteil: keine Batteriewechsel, weniger Kontrollgänge und damit weniger Beunruhigung im Revier.

Praxis-Tipp
Entscheidend ist nicht, ob deine Wildkamera heute noch genügend Strom hat. Richte die Stromversorgung jetzt so ein, dass du vollkommen autark bist - 365 Tage im Jahr.

3. Speicherkarte – klein, aber entscheidend


Auf einer Speicherkarte finden teilweise tausende Schreibvorgänge statt. Deshalb solltest du sie regelmäßig direkt IN DER WILDKAMERA formatieren – und genau jetzt vor der Hirschbrunft ist der perfekte Zeitpunkt dafür.

Verwende am besten Speicherkarten mit 8–32 GB. Unsere TRAILCAM Wildkamera-Speicherkarten sind genau dafür ausgelegt und funktionieren einfach zuverlässig.

Wichtig
Kann die Wildkamera ein aufgenommenes Bild nicht auf der SD-Karte speichern, kann sie dieses auch nicht versenden.
Praxis-Tipp: Speicherkarte in der Kamera formatieren → Testfoto auslösen → prüfen, ob das Bild gespeichert und versendet wird.

4. Vegetation – Fehlauslösungen vermeiden


Kontrolliere ganz bewusst den unmittelbaren Bereich rund um deine Wildkamera – links, rechts, oben und unten.

Hohes Gras vor der Kamera, seitlich hereinragende Zweige oder Äste und Blätter oberhalb der Kamera können sich im Wind bewegen und unnötige Fehlauslösungen verursachen.

Das bedeutet nicht nur hunderte oder tausende unnötige Bilder, sondern kostet bei einer sendenden Wildkamera auch Strom und Datenvolumen.

Praxis-Tipp
Vor der Kamera, links, rechts, oben und unten sollte für die nächsten Wochen alles frei sein - besser zu viel entfernen als zu wenig.

5. IR-LEDs & Dichtung – einmal sauber machen


IR-LEDs, Kameralinse und Sensor vorsichtig reinigen und gleichzeitig die Dichtungen der Wildkamera kontrollieren und von Schmutz befreien. So stellst du sicher, dass die Kamera auch bei Regen und feuchtem Herbstwetter zuverlässig geschützt bleibt.

Besonders wichtig: Kontrolliere auch die Gummidichtung der DC-Buchse für die externe Stromversorgung. Ist dort kein Solarpanel angeschlossen, muss die Buchse sauber und vollständig verschlossen sein.

Achtung bei offener DC-Buchse
Eine offene DC-Buchse oder eine fehlende Gummidichtung kann Ameisen den Weg ins Gehäuse ermöglichen. Ameisen und Ameisensäure im Inneren der Elektronik können für eine Wildkamera schnell das Ende bedeuten.
Praxis-Tipp: Ein weiches, leicht feuchtes Tuch reicht normalerweise völlig aus – zur Not tut’s auch das gerade angelegte Jagd-Shirt. 😉 Saubere IR-LEDs und eine saubere Linse sorgen für bestmögliche Nachtaufnahmen während der Hirschbrunft.

6. Ausrichtung – jetzt noch einmal genau hinschauen


Kontrolliere bei der letzten Runde noch einmal ganz genau die Höhe und vor allem die Ausrichtung deiner Wildkamera.

Für eine möglichst große Erfassungs- und Ausleuchtungsreichweite montieren wir die TRAILCAM Wildkamera ungefähr auf Jäger-Augenhöhe und richten sie möglichst parallel zum Geländeverlauf aus.

Ein häufiger Fehler ist, die Kamera höher zu montieren und anschließend nach unten zu neigen. Damit verschenkst du Reichweite: Sowohl der PIR-Bewegungssensor als auch die IR-Ausleuchtung bei Nacht sind dann unnötig stark auf den unmittelbaren Nahbereich vor der Kamera gerichtet.

Praxis-Tipp
Schau seitlich auf deine Wildkamera und verlängere gedanklich ihre Blickrichtung. Sie sollte dem Geländeverlauf folgen und nicht wenige Meter vor der Kamera in den Boden zeigen.
Richtig ausgerichtet + ca. Jäger-Augenhöhe + parallel zum Gelände = maximale nutzbare Reichweite.

Alles erledigt? Dann heißt es jetzt: Ruhe im Revier.


SIM-Karte aktiv, Stromversorgung gesichert, Speicherkarte formatiert, Vegetation entfernt, Kamera gereinigt und optimal ausgerichtet?

Dann sollte es für die nächsten Wochen keinen Grund mehr geben, deine Wildkameras aufzusuchen.

Jetzt beginnt die spannendste Zeit des Jahres.
Lass die Kameras arbeiten, halte die Brunftplätze ruhig und genieße die Hirschbrunft.

Weidmannsheil,
Mario von TRAILCAM.at